Bobby-Car-Rennstrecke sorgt für rasante Abwechslung

Aussengelände der DRK Kita „Villa Kunterbunt“ aufgewertet

Kaum zu glauben, was Eigenleistung möglich machen kann: Zum Beispiel den Bau einer waschechten Bobby-Car-Rennstrecke mit allem drum und dran. Dank hochengagierter Eltern und Mitarbeiter*innen, der DRK Bereitschaft Wadersloh und der tatkräftigen, fachlichen Unterstützung durch den Verein „Ideenwerkstatt Lebens(t)raum“ ist innerhalb weniger Tag das Außenspielgelände der DRK Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ komplett umgestaltet worden. Ein echter Gewinn für die Mädchen und Jungen der Einrichtung, die ab sofort noch mehr Spielmöglichkeiten auf dem Gelände vorfinden.

Markus Brand ist zufrieden mit dem Ergebnis der mehrtägigen Arbeitsaktion. Die Kantstraße verfügt nun über eine eigene Mini-Rennstrecke auf dem Gelände der Kita. Bis Samstagnachmittag wurde Erde bewegt, gepflastert, Pfosten gesetzt, geschraubt und gebohrt und zwischendurch Stärkungs-Käffchen getrunken. Die Bobby-Car-Rennstrecke ist das Musterbeispiel dafür, was man erreichen kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Profitieren werden davon jetzt die Kinder der Einrichtung, die das neugestaltete Außengelände direkt in Beschlag nahmen. Dort wo früher ein Seilgarten war, der schon lange in die Jahre gekommen war, wurde ein Hügel angelegt, der mit einer wassergebundenen Decke und Pflastersteinen das Herzstück der Rennstrecke darstellt. Drumherum finden sich weitere Spielstationen, die dazu Bezug nehmen. Eine Werkstatt, eine Parkgarage, eine Waschanlage und eine kleine Tankstelle (gestiftet von den diesjährigen angehenden Schulkindern, die die Kita im Sommer verließen), bietet das Außengelände jetzt noch mehr Möglichkeiten.

Ursprünglich umgesetzt werden sollte alles schon im Jahr 2020. Durch Corona hat sich alles etwas verschoben, doch die Wartezeit hat sich gelohnt. Das Team rund um Kitaleiterin Iris Thülig hatte genau beobachtet, was die Kinder gerne bespielen auf dem Gelände. Und so kam schnell die Idee zur Rennstrecke, da es an Fahrmöglichkeiten mit den Spielzeug-Autos mangelte. Doch bei der blieb es nicht: Auch die Holz-Tipis und Baumhäuser auf dem Gelände wurden überarbeitet. Der Abstellplatz für das Sandspielzeug bekam ebenfalls eine Frischzellenkur. Mit 30 fleißigen Helferinnen und Helfer und der DRK Bereitschaft war der Umbau fast schon ein Kinderspiel. Unterstützung gab es aber auch von außerhalb. Neben der „Ideenwerkstatt Lebens(t)raum“ (Mitarbeiter Markus Brand verzichtete aus Verbundenheit zur DRK-Einrichtung zum Teil sogar auf sein Honorar), kümmerte sich die Firma L. Wiglinghoff um die Erdarbeiten. Die Fa. Wiegeler aus Wadersloh stellte sogar mehrere Mitarbeiter für einen Tag ab und packte unentgeltlich bei den Vorarbeiten mit an.

„Wir liefern Hilfe zur Selbsthilfe und stehen mit unseren Fachkenntnissen zur Verfügung, damit die Spielgeräte den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und die richtigen Baumaterialien eingesetzt werden. So entsprechen die Spiellandschaften den pädagogischen Ansprüchen“, sagt Spielplatzbauer Markus Brand, der zugleich qualifizierter Spielplatzprüfer ist. Der Einsatz war auf jeden Fall ein voller Erfolg. Und nun bitte Platz machen: Die Rennstrecke ist freigegeben und möchte befahren werden!

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