Wie die Flohzirkuskinder das diesjährige Weihnachtsfest retteten

Was ist denn da bloß im Liesedorf los? Ausgerechnet an Freitag, dem 13., passierte dem Weihnachtswichtel Anton ein folgenreiches Missgeschick: Der verträumte Wichtel hat den Magiestaub verbummelt – ausgerechnet so kurz vor dem Weihnachtsfest. Zum Glück waren die Kindergartenkinder der DRK-Kita „Flohzirkus“ sofort zur Stelle und starteten gemeinsam mit den Erzieherinnen und den Eltern eine großangelegte Rettungsmission.

Bei der großen Weihnachtsrallye war am Freitag für viel Abwechslung gesorgt. In der Aula der benachbarten Grundschule hatten sich die Kinder mit Geschwisterkindern und (Groß-) Eltern am Nachmittag zusammengefunden. „Mama, wir müssen was tun. Der arme Anton. Wie kann der nur den Magiestaub verlieren“, sagt ein Flohzirkus-Kind und setzt sich geschwind die Eulen-Kapuze für den Außeneinsatz auf. Die Aushilfs-Wichtel – angeführt von Ober-Wichteline Elke Beck und dem Kita-Team, hatten gleich fünf Stationen aufgebaut, bei denen die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer tatkräftig beim Einsammeln des Magiesstaubs helfen konnten. Puh- Gar nicht so einfach. Da ist sogar die Nadel im Heuhaufen ein Kinderspiel dagegen! Staubkorn für Staubkorn wurde der Zauberbeutel nach und nach wieder aufgefüllt. Beim Eisschollenhüpfen, Liedersingen, Geschenkepuzzlen, Rätsellösen und beim Fühlkistenraten waren Geschick und Ausdauer gefragt. Gut, dass auch heißer Apfelsaft zur Stärkung bereitstand.

Zum großen Finale kehrten dann alle Familien zurück in die Aula, die am Freitag zur Weihnachtswichtelzentrale umgebaut wurde und schon festlich geschmückt war. Eigentlich fehlte dann nur noch einer: Wichtel Anton. Und selbst sein eigenes Erscheinen hat der verträumte Wichtel verpennt. Gut, dass seine Schwester Antonia noch gerade rechtzeitig den Zauberexpress zum „Flohzirkus“ erwischt hat. Die Wichteldame sammelte den Magiestaub ein und somit haben die Flohzirkus-Kids nicht nur das Weihnachtsfest, sondern auch Wichtel Anton gerettet. Denn der hätte bestimmt etwas Ärger bekommen, wenn die Weihnachtswünsche nicht in Erfüllung gehen an Heiligabend. Als Dank für die tatkräftige Unterstützung ließ Wichtelin Antonia für jede Familie eine Prise Magiestaub im Glas zurück. Am 24.12. darf der Staub verstreut werden und man hat einen Wunsch frei. Mit einem gemeinsamen Essen endete die besondere Weihnachtsfeier der DRK-Kita „Flohzirkus“, die nicht nur den Kindern und Wichtel Anton noch lange in Erinnerung bleiben wird.

2 Kommentare

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